Mein Lieblingslokal am Ritten

Pfoshof in Oberlengmoos

„Als ich gerade mal 19 Jahre alt war, übernahm ich den elterlichen Hof. Damals war die Milchwirtschaft die Haupteinnahmequelle.“ berichtet Jakob Gamper. Er hatte aber andere Vorstellungen vom „Bauer sein“ und begann dann mit seiner Frau Monika den Betrieb umzustrukturieren. Im Jahre 1999 bauten sie das alte Bauernhaus zu einem Bauerngasthaus um und haben es seitdem immer wieder erweitert. Später kamen auch die Ferienwohnungen dazu. Jakob erklärt, dass ihnen der Gastbetrieb von Anfang an sehr viel Freude gemacht habe und sie gerne auch an Weiterbildungen teilgenommen haben.
Die Landwirtschaft, die auf dem Pfoshof seit dem 18. Jahrhundert gepflegt wurde, war nicht nur damals, sondern ist auch heute noch sehr wichtig. So wird bei der Aufzucht und der Haltung der Nutztiere größten Wert auf natürliche Haltung und Fütterung gelegt. Davon hängt auch die Qualität des Fleisches maßgeblich ab.
Monika ist die Chefin in der Küche und Jakob im Service-Bereich. Sehr gerne erklärt er seinen Gästen wie die Gerichte zubereitet werden und bietet ihnen eine Auswahl von guten Weinen an, eine von Jakobs „Passionen“ wie er sagt. In die Pfannen und auf den Grill kommt Qualitätsfleisch aus der eigenen Tierhaltung, Kräuter, Salate und Gemüse aus dem hofeigenen Garten.

Und immer wieder freitags lädt der Pfoshof in den Sommermonaten zu Grillabenden ein.
Max Rohr, ein Stammgast sagt: „Für mich ist der Pfoshof einer der schönsten Plätze am Ritten. Ich kann gar nicht sagen, was für mich schöner und genussvoller ist… An einem schönen Sommerabend Grillspezialitäten und frische Salate auf der herrlichen Panoramaterrasse zu genießen oder wenn die Tage wieder kälter werden mit Freunden in der gemütlichen Stube zu törggelen. Egal ob Köstlichkeiten vom Bauernbuffet, Gegrilltes oder Monikas Schlutzkrapfen, wir kommen immer wieder gerne! Und wer kann schon den süßen „Pfosnkrapfen“ widerstehen, die Monika nach dem Rezept von Jakobs Großmutter zubereitet. Mit Jakob als Nachbar verbinden mich nicht nur viele Erinnerungen an die Kindheit und Jugend, sondern mittlerweile auch eine langjährige Freundschaft. Gründe mehr sich bei gutem Essen oder auch bei einem guten Glas Wein wie zuhause zu fühlen.“
„Stetiges Engagement bringt auch Erfolge mit sich“ bemerkt Jakob. Er und seine Familie freuen sich darüber, dass der Pfoshof in den Büchern "Die schönsten Landgasthofe Südtirols" von Oswald Stimpfl und "Schlemmerreisen durch Südtirol" vom Umschau Verlag zu finden ist. Die größte Auszeichnung war für den Pfoshof der Eintrag im "Gambero Rosso", einen der renommiertesten Gastronomieführer Italiens.
Und um die Zukunft brauchen sich Jakob und Monika wohl keine Sorgen machen. Inzwischen arbeiten alle drei Töchter, Alexandra, Magdalena und Johanna im Betrieb mit. Gute Aussichten für den Pfoshof, dessen Motto ist „Gut und einfach – einfach gut“.

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