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6.1. Mit der neuen Rittner Seilbahn in die Sommerfrisch
Wandern und Geniessen

 350 km Wanderwege - 360 Grad Erlebnis

Wo das Wandern ein Erlebnis für die Sinne ist, da können Geist und Körper Ruhe und Erholung finden. Ob im Frühtau zu Berge oder einfach nur den Wiesenweg am Bach entlang: Am Rittner Hochplateau findet die Familie mit Kleinkind genauso ihren Lieblingspfad, wie der Gipfelstürmer. Denn das Netz unserer Wanderwege reicht von sonnigen Weinbergen über blühende Wiesen und Wälder bis hinauf in alpine Bergweiden und Almen auf über 2.200 m Meereshöhe. 

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Ihre Wanderrouten können Sie im  Südtiroler Wegeprojekt  planen und vorbereiten. Freuen Sie sich auf schöne Wandertouren auf der Sonnenseite der Alpen.

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Die schönsten Wandertipps:

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Rittner Themenweg  (PDF 3,02MB)

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Weitere Wandertipps finden Sie hier: Ritten_erleben.pdf  (PDF 4,4 MB)

Von Oberbozen nach Oberinn zum Rittnerhorn:

 

Wegverlauf:

Von Oberbozen über die Wanderwege Nr. 2 und Nr. 16 zum Lobishof, über den Schelmsteig (Nr. 32) nach Oberinn. 200 m der Hauptstraße entlang zum Weg Nr. 4 über die Oberinner Wiesen auf den Rosswagen und weiter zum Bildstock auf der „Schian“ Alpe. Nun talwärts über Nr. 1 bis zur Saltnerhütte und über Nr. 1A und  3B nach Bad Sieß.

Weiter dem Weg Nr. 3 B ins Finsterbachtal hinab und vorbei an den Erdpyramiden über Nr. 24  nach Lengmoos und Klobenstein. Mit der Rittnerbahn zurück nach Oberbozen.

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Malerisch gelegen: Die Rittner Ortschaft Oberinn.

Gehzeit: 6 Stunden.

Schwierigkeit: lange Wanderung, gute Kondition notwendig.

 

Wissenswert:

Bad Sieß: einst viel besuchtes Bauernbad, wo man die müden Glieder in einee Holzwanne ausstreckte und sich Heilung von einer Natrium- Kalium und Magnesiumhaltigen Quelle versprach. Dem süßlichen Geschmack des Wassers ist wahrscheinlich der Name des Bades zu verdanken.

 

Erdpyramiden: Es geht die Geschichte, dass einst, als der Lengmooser Pfarrer nach Mittelberg gewandert ist, er des Abends auf dem Heimweg von den Hexen belästigt wurde. Der fromme Mann wusste nicht wie ihm geschah und er wollte vor Furcht fliehen.

Die Hexen aber verfolgten den Diener Gottes und so wandte er sich in einem Gebet an seinen Schöpfer. Das Gebet wurde erhört und seit jenem Tag sind die Hexen in die Lehmsäulen im Finsterbach gebannt.

 

 

 

 

Über den Heusteig vom Rittner Horn nach Gissmann:

 

Wegverlauf:

Mit der Kabinenbahn von Pemmern auf die Schwarzseespitze, über den Panoramaweg (Nr. 19) zum Unteren Rittner Horn, weiter zur Feltuner Hütte und über den Heusteig (Nr. 2A) zur Gissmannerhütte. Abstieg vorbei am Roanerhof über Weg Nr. 2  nach Gissmann und über die Fahrstraße zurück nach Pemmern.

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Gehzeit: 3 Stunden

Schwierigkeit: schöne Wanderung, mit richtiger Ausrüstung keinerlei Schwierigkeit. Familienfreundlich (nicht mit Kinderwagen)

 

Wissenswert:

Gissmann: Im Winter 1944/45, als der 2. Weltkrieg seinem Ende zuging, wurde der italienische Diktator Benito Mussolini von seinen Gegnern in die Enge getrieben.

Um ihn zu verstecken und auf diese Weise zu schützen, bereitete man ein Versteck vor: ausgesucht wurde ein alter Bauernhof in Gissmann, etwas vom entlegensten, das man sich vorstellen kann. Dieser Ort sollte für den Duce und seine Geliebte ein sicherer Zufluchtsort sein.

Zum Aufenthalt des Benito Mussolini in Gissmann kam es aber dann doch nicht, weil er noch vor seiner Flucht von Partisanen gefangengenommen und hingerichtet worden ist.

 

 

Von Klobenstein nach Wolfsgruben und Signat und über den Signater Kirchsteig nach Unterinn:

 

Wegverlauf:

Von Klobenstein über den Weg Nr. 8 nach Rappersbühl, weiter nach Lichtenstern. An der Haltestelle nach links über den Wanderweg Nr. 10 über das Wallnereck vorbei am Bienenmuseum nach Wolfsgruben. Über Weg Nr. 11 zum Signaterkopf und weiter nach Signat, über die Nr. 31 A, den sogenannten Signater Kirchsteig nach Unterinn. Mit dem Autobus zurück nach Klobenstein.

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Gehzeit: 3 Stunden

Schwierigkeit: schöne Wanderung, mit richtiger Ausrüstung keinerlei Schwierigkeit.

 

Wissenswert:

Plattner Bienenhof: Der Plattner Bienenhof ist ein malerischer alter Bauernhof in Wolfsgruben, der von der Bozner Handelsfamilie Gramm vor dem Verfall gerettet und vorbildlich renoviert worden ist.

Heute ist der Hof Sitz der größten Privatsammlung über die Südtiroler Imkerei. Erhalten geblieben ist auch der ursprüngliche Wohnteil des Hofes, und so können sich Besucher ein Bild machen, wie die Bauern in der Vergangenheit gelebt haben.

Öffnungszeiten: von Ostern bis Allerheiligen, täglich von 10-18 Uhr.

 

 

Unterinn: Unterinn ist eine am Hang gelegene Rittner Ortschaft an der Klimagrenze zwischen Berg und Tal. Hier werden mit Erfolg Äpfel angebaut, die im Unterschied zur Talware noch ein wenig saftiger sind, weil die durch die Hanglage mehr Sonne erreicht.

 

 

3 Gipfeltour in den Sarntaler Alpen:

 

Wegverlauf:

Mit der Kabinenbahn von Pemmern auf die Schwarzseespitze, über die Nr. 19 direkt zum Unterhornhaus und über den eingesäumten Weg zum oberen Rittner Horn (2.260 m). Über die Nummern 1-3-7 zum Gasteiger Sattel, der Nr. 3 folgend über das „steinerne Meer“ zur Sarner Scharte (2.460 m) und weiter zum Villanderer Berg (2.500 m). Über den Weg T zum Bildstock „Schianont“ und der Nr. 1 weiter folgend zum Gasteiger Sattel. Über den Almweg Richtung Rittner Horn umgehend zurück zur Feltuner Hütte und dem Unterhornhaus. Über Nr. 1 zurück nach Pemmern.

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Gehzeit: 7 Stunden

Schwierigkeit: Trittsicherheit notwendig. Bei Nebel sehr gefährlich. Ausreichend Wasser mitnehmen.

 

Wissenswert:

Rittner Horn: Das Rittner Horn gilt als einer der schönsten Aussichtsberge im Alpenraum. Das Gebiet liegt auf der obersten Schicht der Bozner Porphyrplatte und ist vulkanischen Ursprungs. Von hier aus hat man einen einmaligen Ausblick auf das Ortlergebiet, die Dolomiten und an besonders klaren Tagen kann man von hier aus sogar den Großglockner sehen. Im Sommer wieder das Gebiet rund um das Rittner Horn als Gemeinschaftsalm genutzt, auf welcher die Rittner Bauern ihre Rinder, Pferde und Schafe weiden lassen.

 

Sarner Scharte: Der markante Gipfel ist 2.460 m hoch und ist der Hausberg der Nachbargemeinde Sarntal.

 

Villanderer Berg: Mit 2.500 m Höhe die höchste Erhebung der Sarntaler Alpen.

 

Waldwanderung von der Tann über den Loden zur Saltnerhütte

 

Wegverlauf:

Von der Tann über den Weg Nr. 27 (Forstweg) bis zum Loden, einem Hochmoor mit kleinem See. Links dem Forstweg weiter folgen bis zur Saltnerhütte. Über den Hirtensteig (Nr. 1 A) zurück zur Tann.

Gehzeit: 2 Stunden

Schwierigkeit: schöne Wanderung, keinerlei Schwierigkeit, Familienfreundlich (nicht mit Kinderwagen!!!).

 

 

Über den Alpenrosensteig am Rittner Horn:

 

Wegverlauf:

Mit der Kabinenbahn von Pemmern auf die Schwarzseespitze, über den Panoramaweg (Nr. 19) zum Unteren Horn, und über den eingesäumten Weg zum oberen Rittner Horn. Genießen Sie hier den 360 Grad Rundblick (bei klarem Wetter können Sie hier oben 40 Dreitausender sehen). Über den Weg Nr. 2 (Almweg) zurück zum Unterhornhaus, nur über Nr. 9 durch Alpenrosenfelder bis zur Forststraße und über Nr. 1 A und Nr. 9 zurück nach Pemmern.

Gehzeit: 4 Stunden

Schwierigkeit: Einfache Wanderung, festes Schuhwerk erforderlich

 

Wissenswert:

Naturpark Sarntaler Alpen:  Die Gegend um das Rittner Horn ist verschont geblieben, von dem Massentourismus, der anderswo im Land herrscht. Aus diesem Grund war es auch nicht notwendig, dieses Gebiet als Naturpark auszuweisen, obwohl alle Voraussetzungen bestehen würden, ein solches Schutzgebiet hier einzurichten.

Vielleicht ist die Entscheidung, die hier gefällt worden ist, die richtige gewesen: denn nun kann die Natur hier so bleiben, wie sie sich entwickeln will, sie braucht nicht inszeniert werden, um ein Erlebnis darzustellen. Sie darf eine Attraktion bleiben, die für sich selber steht und über die man sich noch Schritt für Schritt wundern darf.

 

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