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St. Antonius Kirche in Klobenstein: 17. Jahrhundert. Diese Kirche wurde, ebenso wie die Kirche von Maria Himmelfahrt, auf Betreiben der Sommerfrischler erbaut. Eigentlich sollte der Bau dieser Kirche nicht genehmigt werden, da die Kirche von Lengmoos ja nur wenige Gehminuten von Klobenstein entfernt ist. So wendeten sich die Bozner an die Gerichtsgemeinde Ritten und in ihrem Ansuchen begründeten sie ihr Vorhaben: "Man will in Klobenstein die Kirche nicht nur aus christlichem Eifer und zum Antrieb zur Förderung des göttlichen Lobes, sondern auch zum eigenen Trost und Nutzen und zur eigenen Bequemlichkeit, damit man während der Sommerzeit leichter und öfter die heilige Messe hören könne."

Doch eigentlich war der Grund für den Bau dieser Kirche die Konkurrenz, die zwischen den Klobensteiner und den Maria Himmelfahrter Sommerfrischlern bestand: in Klobenstein wollte man nicht den anderen nachstehen, die in der gleichen Zeit ihre Kirche erbauten.

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Pfarrkirche von Lengmoos

Wahrscheinlich wurde die Kirche 1220-1225 erbaut. Sie ist dem Gedächtnis der Himmelfahrt Mariens geweiht. Sie wurde im Laufe der Zeit stark verändert: so wurde sie 1510 vergrößert und gotisch umgebaut. Der nicht sehr hohe Turm wurde wahrscheinlich erst um 1300 gebaut: er zeigt schon die Anzwichen der kommenden Gotik, so etwa die leicht angespitzen Bogenfenster. Dieser Turm wurde beim Umbau 1510 nicht mehr vergrößert, und so macht er heute, neben der großen Kirche, eher einen bescheidenen Eindruck.

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Deutschordenskommende in Lengmoos aus dem 13. Jahrhundert. Als im Jahr 1200 überall im "Land im Gebirge" Hospize enstanden, wurde auch in Lengmoos ein solches errichtet, um den Reisenden, welche über den Rittten ziehen mussten, weil die Eisackschlucht noch nicht passierbar war. Als im 14. Jahrhundert die Hauptverbindung ins Tal verlegt worden ist und somit auch die Bedeutung des Hospizes verloren ging, wurde aus dem Hospiz eine Kommende, eine Ordensniederlassung des deutschen Ordens.

Im Jahr 1989 wurde das Kuratorium Kommende Lengmoos gegründet, welches sich für die Erhaltung der Kommende einsetzt und ein reichhaltiges Kulturprogramm mit Konzerten, Lesungen und Vorträgen organisiert. In den Repräsentationsräumen werden in den Sommermonaten jede Woche Führungen angeboten. Im malerischen Innenhof der Kommende werden  in der Zeit zwischen 23. Juli und 14. August die "Rittner Sommerspiele", Freilichttheater vom Feinsten, gespielt und das schon seit 1973.

Die St. Nikolaus Kirche in Mittelberg wird 1289 erstmals erwähnt. Diese Kirche wurde um 1400 erweitert und gotisch umgebaut. Die Form, die sie damals erhielt, hat sie bis heute behalten. Der Turm ist etwas jünger als die Kirche und er dürfte erst im 14. Jahrhundert entstanden sein. Es ist sehr schön aus regelmäßig verlegten Natursteinmauerwerk erbaut. Vermutlich um 1400 wurde er in seinem oberen Teil gotisiert, wobei er die heute noch erhaltenen Spitzbogenfenster erhielt. 1744 setzte man ihm dann eine stilmäßig zwar nicht passende, aber dennoch gefällige Zwiebelhaube auf.

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St. Verena Kirche in Rotwand: 1256 wird diese Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Sie steht sehr schön auf einem gletschergeschliffenen Felsenhügel. Man geht heute davon aus, dass in der Vorzeit an dieser Stelle ein Opferplatz, wahrscheinlich aus keltischer Zeit gewesen ist.

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Auf Freud's Spuren am Ritten

„ . . .  hier am Ritten ist es göttlich schön und behaglich . . . „ meinte bereits Sigmund Freud bei einem seiner Aufenthalte in Klobenstein. Der Wanderweg zwischen Klobenstein und Oberbozen, die „Freud-Freudprom.JPGPromenade“ erinnert an das Genie des 20. Jahrhunderts.

Doch was bedeutet heute ein Spaziergang im Schatten einer großen Persönlichkeit? Beim Wandern sind die Philosophie, die Weisheit und der Höhenflug des Denkens entstanden, und genau so machen wir uns auf den Weg . . . Wer auf die Berge steigt kehrt verwandelt zurück. Der Berg bewegt in der Stille, uns obliegt es, den Zauber zu erfassen . . .

Dazu ist das Taschenbuch von Francesco Marchioro erschienen, das um € 9,- beim Tourismusverein Ritten zu erwerben ist.

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