Die Rittner Kloatze®

Qualität vom Ritten

Früher stand am Ritten vor fast jedem Bauernhaus ein Birnbaum. Die Birnen trocknete man zu „Kloatzen“ und konservierte so die Sommersüße. Wie es zum Namen „Kloatze“ gekommen ist, wird noch erforscht. Die „Kloatze“ hatte immer schon einen großen Stellenwert in der Südtiroler Küche. Sie konnte nicht wie ein Apfel im Keller gelagert werden, da sie keine lange Haltbarkeit hat. So legte man sie als Ganze ins Dachgeschoss, das Großteils ein offener Dachboden war um sie dort zu trocknen. Die Trocknung von Früchten war nur durch die trockene und sonnige Lage möglich. Diese besondere klimatische Eigenschaft findet man so in anderen Gebieten selten wieder. So konnte man das ganze Jahr über, von der „Kloatze“ typische Gerichte zubereiten.
In den letzten Jahrzehnten wurde der „Nouvelle Cousine“ mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Qualitätsoffensive am Ritten hat junge Köche inspiriert um die „Kloatze“ wieder zu entdecken. Mit viel Liebe wurden alte Rezepte neu kreiert. Sie wird schon im Rohzustand zerkleinert und entkernt, dadurch ist die spätere Verarbeitung einfacher. So hat die „Kloatze“ in vielen Gastbetrieben am Ritten Einzug gehalten.
Die Hofkäserei „Erschbaumer“ hat einen „Rittner Kloatzen-Käse“ auf den Markt gebracht. In Zusammenarbeit mit Rittner Förstern und Bauern wurden alte, geeignete Bäume ausfindig gemacht. Das Ziel ist, einige Bäume in den Rittner Gastwirtsgärten zu pflanzen und mindestens je ein „Kloatzen-Gericht“ auf den Speisenkarten in den Gastbetrieben am Ritten wieder zu finden. Es wurden inzwischen mehrere Rezepte verfasst und dauernd folgen neue. Mit frischen Rezepten neu interpretiert, ist diese Rarität mittlerweile sogar eine geschützte Marke.
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